Streckenführung Rödlin - Steinmühle

Wegbeschreibung

Du durchquerst den recht langen Ort, kannst in der Rödliner Kirche verweilen, deren Restaurierung sich sehen lassen kann und zum Innehalten einlädt. Hinter der Kirche biegst du nach links ab in Richtung Gaststätte (Nussbaum), wo auch Übernachtung möglich ist. Du folgst dem Betonplattenweg, links und rechts ist ein See zu sehen. Auf der linken Seite ist eine Badestelle mit Brücke erkennbar (und auch nutzbar). Du gehst weiter über einen teils grasbewachsenen, teils sandigen Weg Berg hoch und runter über Wiesen. Dieser weg ist sehr uneben, Löcher sind durch Grasbüschel nicht zu sehen, bitte vorsichtig laufen! Nach knapp 2km stößt du auf Rödlin Ausbau und biegst links ab, gehst die Teerstraße weiter und dann rechts in den Wald auf einen schönen Waldweg. Georgenhof ist mit 2,2 km angegeben. Nach 400 m überquerst du Schienen auf dem Waldweg, nach weiteren 500 m kannst du rechts das Muschelzeichen entdecken. Nach einem guten km geht es aus dem Wald heraus und über die Bahnschranken. 100 m weiter gehts du rechts ab nach Carpin. Nach 1 km kommst du zur Bäckerei Rotzoll (links am Weg), die täglich von 7-21 Uhr geöffnet hat, auch warmes Essen und einige Lebensmittel des täglichen Bedarfs bereit hält. Nach weiteren 300m, wenn rechts die Feuerwehrzu sehen ist, kannst du auf der linken Seite die kleine versteckte blaue Holzkirche von Carpin entdecken. Bald darauf biegt man rechts auf die Hauptstraße ein (Verbindungsweg zwischen Neustrelitz und Woldegk). Nach gut 300m geht es über die Straße links ab in Richtung Goldenbaum (4 km). (Du kannst auch, bevor du die Straße überquerst ein kleines Stück geradeaus weitergehen und gelangst zum Landgasthof Gaststätte "Am Schlesersee", sie hat täglich von 11-14.30 Uhr und 17.30-21 Uhr geöffnet.) Nach 200m findest du das Gesperrtschild für Autos und Motorräder. Auf dem nun folgendem Weg gibt es Kunstobjekte von Tatsuo Inagaki, der Einwohner nach altem Wissen befragte und z.B. den "Wolfskuhlberg" erklärt. Nach reichlichen 2 km geht es rechts auf der Straße nach Bergfeld weiter. Nach 600 m geht der Pilgerweg rechts weiter. An der Ecke auf der linken Seite ist ein Kiosk/ Imbiss/ Eis, der Mo- Fr von 7-16 Uhr und am Samstag von 8-10 Uhr geöffnet hat. Gleich nachdem du rechts abgebogen bist, weist der Pilgerweg nach links in Richtung Grünow. Am Ortsrand von Grünow lässt du einen Reiterhof hinter dir. Bevor der Weg in den Wald eintaucht, kommt in westlicher Richtung der Grünower See in den Blick. Der Wegeverlauf nähert sich immer weiter dem See und am Ende der Gefällestrecke liegt die Steinmühle. Die an der Südspitze des Grünower Sees gelegenene Steinmühle wird erstmals 1791 erwähnt und noch bis Anfang des 20. Jahrhunderts wurde hier Getreide gemahlen und ein Sägegatter betrieben (Mahl- und Schneidemühle). Nach einem Feuer wurden die Gebäude um 1910 als Försterei wieder errichtet. Der Gebäudekomplex und das Mühlenwehr stehen unter Denkmalschutz. Seit 1996 ist die Steinmühle Bildungsstätte des Nationalparkamtes Müritz. Hier können Schüler charakteristische Lebensräume des Nationalparkes, Wald, See und Moor kennenlernen und erleben.

Steinmühle