Streckenführung Dabelow - Fürstenberg (ca. 12,5 km)

Auf den nächsten Kilometern muss man mit einer schmalen Asphaltstraße Vorlieb nehmen (eine alternative Wegführung findest Du unten. Sie ist allerdings noch nicht ausgeschildert!!).

Allerdings ist diese sehr ruhig, oft ist ein sandiger Randstreifen vorhanden. Aus Dabelow heraus geht es vorerst durch Kiefernforsten, die bald von einer liebenswerten Offenlandschaft abgelöst werden. In der Ferne sieht man schon die Kirche von Alt Thymen. Im Ort nimmt man die links abzweigende Straße. Die Kirche zeigt sich bei näherer Betrachtung als Ruine. Am Ende des Dorfes kann man auf einer Picknickwiese mit Rastmöglichkeit gut verweilen, bevor man die nächsten drei Straßenkilometer in Angriff nimmt. Nach knapp einem Kilometer ab Ortsausgang schützt wieder der Hochwald vor Sonne und Wind. Nach einem rechts des Weges stehenden einsamen Gehöft blinkt manchmal der Thymensee durch das Gehölz. Er ist teilweise nur hundert Meter entfernt und doch unerreichbar – das Ufer ist dicht überwachsen oder sumpfig. Endlich der Wegweiser, dessen Pilgerzeichen den Wanderer rechts abzweigend von der Straße auf einen Waldweg leitet. Leicht bergab geht es zum Erosionstal des Hegesteinbaches. Neben der kleinen Brücke bietet sich vier Kilometer vor dem Ziel eine Rast förmlich an. Nun wird es spannend: Nicht die Brücke passieren, sondern vorher links dem schmalen Steig, vorbei an Informationstafeln, folgen. Es geht bergauf, bergab, stets nur wenige Höhenmeter, weiter. Der Pfad wird immer unscheinbarer, Gräser und Nesseln stehen im Sommer bald mannshoch, sich in den Weg neigend. Aber es gibt nur diesen Pfad und die Route ist eigentlich nicht zu verfehlen. Immer wieder zeigt sich rechts auch der Bachlauf. Auch einige Holzstege sind in feuchten Bereichen zu überqueren. Eine Rampe führt direkt am Hegesteinbach zu einer Straße, die wir rechts abzweigend und eine Brücke querend nehmen. Nach einigen hundert Metern wird ein Reiterhof in einem großen linken Bogen, vorbei an Weideflächen passiert. Auf der Straße geht es nun direkt nach Fürstenberg, wobei ein alter Bahndamm (Fürstenberg – Lychen – Templin) überquert wird. Man kann dort die Draisinenstation erkennen. Fürstenberg: auf die Ravensbrücker Dorfstraße biegt man rechts ein, überquert nach knapp 400 m die B 96 zur Gelderner Straße und gelangt in deren Verlängerung über die Luisenstraße direkt zum Bahnhof.

 

Alternative Route Dabelow-Fürstenberg (noch nicht mit Wegzeichen versehen!!)

Wer auf dem Weg von Dabelow Richtung Fürstenberg den überwiegend asphaltierten Weg umgehen will, kann dem wunderbaren Vorschlag des Küsters Herrn Badzio aus Wokuhl  folgen. Des Küsters Alternative führt über Neuthymen:

An der vom  Schinkelschüler und Hofbaumeister Friedrich Wilhelm Buttel entworfenen verspielten und orthodox anmuteten Kirche in Dabelow folgst du alternativ dem Weg links der Kirche.  Nach wenigen Metern ist rechts der Zaun des Friedhofs zu sehen. Den nun folgenden Abzweig Richtung Carolinenhof lässt du links liegen und folgst dem Wegzeiger 3 Kilometer Richtung Neuthymen.  Der Weg wird sandig und ist von einem großen Kiefernwald umsäumt. Später geht der Weg in ein längeres Stück grob gepflasterte Straße über und die Umgebung wird offener.

Neuthymen ist nicht zu verfehlen. Auffällig ist der aus einem Baum gehauene Arbeiter mit Axt. Diese kleine Ansiedelung war Namensgeberin für eine ganz in der Nähe (aber von Weg nicht sichtbare) gelegene ehemalige Kaserne der 3. Garde Aufklärungsbrigade der Gruppe der russischen Streitkräfte, die dem russischen Geheimdienst unterstellt war.

Nach der Haltestelle in Neuthymen biegt der Hauptweg nach links in eine Eichenallee. Hier verlässt Du den Weg rechts auf dem unbefestigten und für Fahrzeuge verbotenen Weg und befindest dich recht schnell in einer beeindruckenden Robinienallee, mit knorrigen alten Bäumen. Wie schön muss es hier bei der Robinienblüte sein. Nach der Allee folgt ein Wald, der alsbald wie bei einer Lichtung von einer großen Stromtrasse gekreuzt wird. 

Genau an dieser Stelle gehst Du nach rechts einige Meter unter der Stromtrasse bis zum Mast Nr. 116 und wendest Dich kurz vor dem Mast nach links in den Wald. Dieser Weg kreuzt dann bald eine kleine Stromleitung. Später mündet er in einen Querweg. Dem folgst Du einige Meter nach rechts und wendest Dich dann wieder nach links. Der Weg setzt die vorherige Richtung fort und Du verlässt die Richtung auch nicht, wenn der Hauptweg abbiegt. Du erreichst die kleine Asphaltstraße zwischen Altthymen und Ravensbrück und  siehst auf der gegenüberliegenden Straßenseite den Abzweig des Pilgerweges zum Hegensteinbach. Hier endet die Alternativstrecke. Die Pilgermuschel weist nun den traumhaft schönen Weg entlang des Hegensteinbachs.

 
Quartiergeber vorhanden.

 

 

Ravensbrück